Mac, iPad & iPhone für Selbstständige und Unternehmen

Methoden im digitalen Alltag. Bild: unsplash/pixabay

Selbstorganisation: Methoden & Lösungen im digitalen Alltag

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Teil 1: Haben Sie Ihre Zeit im Griff oder hat Ihre Zeit Sie im Griff?

Das neue Jahr hat begonnen, und wie nach jedem Jahreswechsel machen sich Gedanken und Diskussionen rund um Vorsätze, Gewohnheiten und das Ausbrechen aus alten Mustern breit. Schließlich soll alles, was im vergangenen Jahr nicht so optimal gelaufen ist, auch ruhig im alten Jahr zurückgelassen werden. Einige nehmen sich sportliche Aktivitäten vor („Jetzt fange ich aber wirklich wieder an

zu laufen!“ oder „Ich will unbedingt was für meinen Rücken tun, ich sitze einfach viel zu viel!“), andere wollen jetzt so richtig beruflich durchstarten, wieder andere mehr Zeit für Familie, Freunde und Hobbies investieren.

Gastautorin Kathrin Südmeyer

Gastautorin Kathrin Südmeyer

Kathrin Südmeyer arbeitet als freiberufliche Wirtschaftspsychologin mit den Schwerpunkten Karrierecoaching, Eignungsdiagnostik und Gesundheitsförderung für Unternehmen und Privatpersonen. Mehr als 12 Jahre war sie als Recruiterin und Personalentwicklerin in DAX-30-Konzernen tätig. Weitere Informationen finden Sie auf
www.kathrin-suedmeyer.de, besuchen Sie dort auch den Blog mit Tipps und Neuigkeiten rund um die Themen Karriere und Gesundheit.

Haben Sie sich etwas Bestimmtes für 2015 vorgenommen?

Oft stellt sich nicht die Frage, was wir Neues machen oder verändern könnten, dazu haben die meisten von uns sofort (ganz viele) Ideen. Viel entscheidender ist, wie wir das, was wir uns vornehmen, fest in den Alltag einbauen können, sodass unser neues Vorhaben nicht gleich nach kurzer Zeit wieder im Sande verläuft.

Und so entsteht bei vielen von uns zu Beginn eines neuen Jahres der Wunsch nach einer (noch) besseren Organisation von Berufs- und Privatleben, nach (noch) besseren Techniken und Hilfsmitteln, um alles gut unter einen Hut zu bringen. Alles eine Sache der Planung und Selbstorganisation!?

Unser Umgang mit der Zeit hat sich möglicherweise geändert durch heute viel schnellere Kommunikationswege, selbstverständlichere Erreichbarkeiten und viel mehr Möglichkeiten im Berufs- und Freizeitleben. Umso wichtiger, gut mit den eigenen Ressourcen zu haushalten und sich immer wieder bewusst zu machen, was die eigenen Ziele und Prioritäten sind – nicht zuletzt, um dem berühmten ‚Hamsterrad‘ zu entkommen und gesund zu bleiben.

Informationen und Impulse für Sie!

In insgesamt vier Beiträgen erhalten Sie in den kommenden Wochen Informationen und Impulse rund um das Thema Selbstorganisation. Keine wissenschaftlichen Abhandlungen und auch keine langen Gebrauchsanweisungen, sondern kurzen Input und verschiedene Ideen zur Umsetzung. Möglicherweise werden Sie die meisten Methoden und Tools kennen, doch vielleicht haben Sie noch nicht alle ausprobiert? Dann ist vielleicht jetzt der richtige Zeitpunkt!

Das erwartet Sie konkret:

Nach der heutigen Einführung geht es in Teil 2 um einige Techniken und Methoden, die sich zum Thema Selbstorganisation bewährt haben. Wie war das zum Beispiel mit den A-, B- und C-Aufgaben und dem Papierkorb? Das ‚Eisenhower-Prinzip‘ verrät mehr dazu. Und was haben ‚ALPEN‘ mit dem Thema Selbstorganisation zu tun? Was verbirgt sich hinter dem ‚Pareto-Prinzip‘ und der Methode ‚Getting Things Done‘ (kurz GTD) von David Allen, die in aller Munde ist?

Teil 3 beschäftigt sich mit verschiedenen kreativen Hilfsmitteln (zum Beispiel Post-it-Wand, Entscheidungsposter, Kreativbuch), um ganz bewusst einen Kontrast zu setzen zu elektronischen Lösungen (beispielsweise Programme für To-do-Listen, Terminumfragen, Notizbücher), die in Teil 4 beleuchtet werden.

Doch noch einmal zurück zur Ausgangsfrage: Haben Sie Ihre Zeit im Griff oder hat Ihre Zeit Sie im Griff?

Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, empfiehlt es sich, ein Zeit-Tagebuch über einen definierten Zeitraum zu führen. Halten Sie beispielsweise eine Woche lang vom Aufstehen bis zum Schlafengehen mit stündlichen Intervallen fest, was Sie konkret gemacht haben. Und vermerken Sie dabei auch, ob es um eine Pflicht-Tätigkeit ging oder um eine, die Ihnen Spaß bereitet hat.

Ob mit Zettel und Stift oder elektronisch festgehalten, spielt überhaupt keine Rolle. Suchen Sie sich die Methode aus, die Ihnen am meisten zusagt und am besten entspricht. Das gilt meines Erachtens übrigens für alle Methoden und Techniken rund um das Thema Selbstorganisation! Vielleicht haben Sie ja auch Lust, eine kleine Zeitreihe anzulegen und Ihre Beobachtungen auf mehr als eine Woche auszuweiten. Doch bloß kein Stress! Sie werden sehen, schon die Zeiterfassung einer einzigen Woche bringt interessante Erkenntnisse und ist eine gute Grundlage für die Nutzung von Selbstorganisations-Tools!

Ich wünsche Ihnen viel Inspiration sowie gute Erkenntnisse mit Ihrem Zeit-Tagebuch!

Text: Kathrin Südmeyer. Bilder: Kathrin Südmeyer / Unsplash (Public Domain via Pixabay)

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