Mac, iPad & iPhone für Selbstständige und Unternehmen

Flare App Icon. Quelle: The Iconfactory via Mac App Store (Apple)

Flare 2 – Foto-Effekte auf Mac, iPad & iPhone

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Längst hat sich in die digitale Fotografie ein gewisser Look eingeschlichen, der sich über die sozialen Netzwerke erstreckt. Mit Apps wie Instagram kannst du deinen Bildern den Look analoger Fotografie geben oder ihnen Filter aufsetzen, um gewisse Stimmungen (wie Urlaubswetter oder filmisches Drama) zu verleihen. Auch für den Mac gibt es eine entsprechende App: Die heißt Flare und bietet flexible Effekte oder tolle Ergebnisse mit wenigen Mausklicks.

Fotos mit wenigen Klicks stilisieren

Besonders für Hobbyfotografen, die einfach nur schöne Bilder mit wenigen Klicks erzielen wollen, ist Flare die ideale Ergänzung für den Mac. Mit 8,99 Euro ist das Programm vergleichsweise günstig und liefert dennoch tolle Ergebnisse. Nach dem Import der Bilder kannst du aus den voreingestellten Filtern auswählen und deinem Bild den gewünschten Look verpassen. Mit wenigen Klicks auf den Schiebereglern kannst du auch die Effektstärke variieren. Das klingt insgesamt noch nicht besonders beeindruckend, aber Flare bietet dir mehr. Hast du dich nämlich etwas tiefer eingearbeitet (oder probierst einfach nur wild herum), kannst du dir eigene Effekte basteln oder die bestehenden erweitern.

Flare App Icon. Quelle: The Iconfactory via Mac App Store (Apple)

Flare App Icon. Quelle: The Iconfactory via Mac App Store (Apple)

Texturen, Lichtlecks und Farbfilter sind im Programm reichlich enthalten und können in verschiedenen Schichten angeordnet und kombiniert werden, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Hier lohnt sich das Ausprobieren verschiedener Einstellungen auf jeden Fall. Bei den voreingestellten Filtern findest du vor allem Vintage-Effekte, die nach analoger Fotografie aussehen oder den Lomographie-Look inklusive Lichtlecks, Filmmaterial oder Kratzern und Körnung. Um auf die Schnelle tolle Effekte und Kolorierungen zu erzielen, ist Flare ideal – eine waschechte Bildbearbeitungssoftware ist die App allerdings nicht. Es gibt weder Texteingabe, noch Pinsel und auch Retusche-Werkzeuge fehlen ganz, dafür unterstützt Flare auch den Import von Kamera RAW-Files. Wenn du damit leben kannst und einfach nur deine Bilder etwas aufwendiger als mit Instagram aufbereiten möchtest, liegst du mit Flare genau richtig. Auf einem langsameren Mac musst du allerdings mit Wartezeiten rechnen, denn Flare ist zwar während der Arbeit in Echtzeit recht flott, beim Import und Export sowie dem ersten Auftragen der Filter kommt es jedoch immer wieder zu unschönem Stocken.

Beispiel-Effekt von Flare 2. Quelle: The Iconfactory

Beispiel-Effekt von Flare 2. Quelle: The Iconfactory

Kontrast bis Vintage

Flare bietet Hobbyfotografen ein tolles und intuitives Tool, um bestehende Fotos mit Filtern aufzuwerten. Durch die einfache Handhabung erfordert es auch bei der ersten Anwendung nur wenige Klicks, um spektakuläre Ergebnisse zu kreieren. Besitzer von Lightroom, Aperture oder iPhoto können Flare außerdem bequem als externen Bildeditor direkt aus der Mediathek anwählen.

 

Dieser Artikel von C. Hamberger wurde zuvor bereits auf apps4macs.de veröffentlicht. apps4macs gehört jetzt zu apfeloffice.de

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